Eine spannende Ausstellung im Wiener Ringturm: Fundamente der Demokratie

Zum 20-jährigen Jubiläum der Ausstellungsreihe „Architektur im Ringturm“ wird dort ein weiteres Jubiläum zelebriert: 100 Jahre Republik.

„Fundamente der Demokratie“ ist ein programmatischer Einspruch – und er wird in dieser Schau fulminant eingelöst. Architektur als Spiegelbild des gesellschaftlichen und politischen Wandels; eine Idee, die seit den 20er Jahren von demokratisch und innovativ gesinnten Architekten und Bauherren (Stichwort: Baupolitik im „Roten Wien“) in bis heute wegweisende Bauwerke umgesetzt wurde.

Bauten, die nicht mehr der schon ziemlich schäbig gewordenen Prachtentfaltung eines sterbenden Spätabsolutismus dienen, sondern „dem Volk“ zugeeignet sind. Nicht nur die berühmten lichtdurchfluteten Gemeindebauten – Orte, in denen das „Staatsvolk“ kulturelle und körperliche Ertüchtigung und Erholung finden konnte.

So wird etwa das Kongressbad in Wien ebenso vorgestellt wie die Raumbühne im Künstlerhaus; natürlich das Arbeiterheim in Favoriten. Selbst vor religiösen Bauten machte die neue Zeit nicht halt – exemplifiziert an der Heilig-Geist-Kirche in Ottakring.

Bis zum 14. November kann die Ausstellung noch – bei freiem Eintritt, also auch hier: sehr demokratisch! – besichtigt werden.  Interessierte sollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!

Nächere Informationen: https://www.airt.at/projects/fdd/

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