Termine/Ausstellungen/Events

  • Do
    12
    Jul
    2018
    So
    03
    Feb
    2019
    MUMOK, Museumsplatz 1, 1070 Wien

    Die Ausstellung Photo/Politics/Austria unternimmt eine fotografische Zeitreise durch die österreichische Geschichte von 1918 bis zur Gegenwart. Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Photoinstitut Bonartes. Ausgehend von der Fotosammlung des mumok sind Leihgaben nationaler und internationaler Institutionen zu sehen.

    Photo/Politics/Austria versucht, die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre aus ausgewählten Bildern oder Bildserien, die besondere Ereignisse oder Situationen zeigen, zu visualisieren: Eine Ansichtskartenserie des Justizpalastbrandes (1927), Friedl Dickers gesellschaftskritische Collagen (1931), Ernst Haas' Heimkehrer (1947) oder Seiichi Furuyas Staatsgrenze (1981/83) lassen sich ebenso als Teile des Panoramas einer wechselvollen Geschichte lesen wie Kiki Kogelniks Strassenbilder Wien (1967) oder ein Screenshot mit Hans Krankl in Cordoba (1978).

    Der Filmtheoretiker Siegfried Kracauer verglich die Wirklichkeit der Kamera mit der durch historisches Wissen konstruierten Realität: Beide Medien geben die Gegenwart nur als Ausschnitt wieder. In der vom Künstler Markus Schinwald gestalteten Ausstellung Photo/Politics/Austria fungieren Pressefotografien, Interventionen, Zeitungsausschnitte, Plakate oder Filmstills als „Schlagbilder“ (Michael Diers), die die „Schlagzeilen“ vergangener Tage ergänzen und zuspitzen.

  • Fr
    13
    Jul
    2018
    Mo
    29
    Okt
    2018
    Leopold Museum, Museumsplatz 1, 1070 Wien

    Im Atelier d’Oras traten die Größen der Kunst- und Modewelt, der Aristokratie und der Politik des 20. Jahrhunderts vor die Kamera. Der erste Künstler, den sie fotografierte, war 1908 Gustav Klimt, der letzte war 1956 Pablo Picasso. Kaiser Karl von Österreich fand sich ebenso ein wie die Familie Rothschild, Coco Chanel und Josephine Baker oder Marc Chagall und Maurice Chevalier. Im Jahr 1907 eröffnete Dora Kallmus’ als eine der ersten Frauen in Wien ein Fotostudio. Innerhalb weniger Monate galt das Atelier d’Ora als eleganteste und renommierteste Adresse für das künstlerische Porträt und ihre Aufnahmen fanden in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften im In- und Ausland weite Verbreitung. Im Jahr 1925 brachte ein Angebot des Modemagazins L’Officiel d’Ora nach Paris, das fortan ihr Lebens- und Arbeitsmittelpunkt sein sollte. Zahllosen Aufträge für Mode- und Lifestylezeitschriften folgten, die erst Mitte der 1930er-Jahre abebbten, als die politische Lage in Europa zunehmend prekärer wurde. Als entrechtete Jüdin verlor d’Ora 1940 ihr Atelier in Paris und musste sie sich jahrelang vor den deutschen Besatzungssoldaten in Frankreich versteckt halten. Gerade noch davongekommen, richtete die Gesellschaftsporträtistin nach 1945 ihren zugleich scharfen und einfühlsamen Blick auch auf die namenlosen Heimkehrer aus den Konzentrationslagern und auf das Schlachtvieh der Pariser abattoirs. D’Oras Werk spannt einen einzigartigen Bogen von der Repräsentation des letzten österreichischen Monarchen, über den Glamour der Pariser Modewelt der 1920er- und 1930er-Jahre bis hin zu einem gänzlich veränderten Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.

  • Di
    28
    Aug
    2018
    So
    07
    Okt
    2018
    Albertinaplatz 1, 1010 Wien

    Die ALBERTINA widmet dem österreichischen Fotografen Alfred Seiland (*1952) eine Retrospektive mit rund 80 Werken. Seiland ist einer der ersten Fotografen in Österreich, der ausschließlich mit Farbfotografie arbeitet und sich bewusst auf die Spuren der Begründer der US-amerikanischen New Color Photography – Joel Meyerowitz, Stephen Shore, William Eggleston – begibt. International erregten seine Aufnahmen berühmter Persönlichkeiten für eine Kampagne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Aufsehen.

  • Di
    28
    Aug
    2018
    Mo
    29
    Okt
    2018
    Leopold Museum, Museumsplatz 1, 1070 Wien

    Moriz Nähr (1859–1945) gilt als einer der wichtigsten Erneuerer in der Fotografie im „Wien um 1900“. Sein fotografisches Werk wird heute in einem Atemzug mit dem berühmten Pariser Fotografen Eugène Atget genannt. Mit dem Jugendstilmaler Gustav Klimt verband Nähr eine lebenslange Künstlerfreundschaft und ein besonderes Netzwerk prominenter Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Philosophie. Zahlreiche Porträtaufnahmen von Klimt dokumentieren die künstlerische Verbundenheit eindrücklich. Umgekehrt ließ sich auch Klimt von den fotografischen Motiven Nährs inspirieren, wie die Übereinstimmung im Gemälde Buchenwald I von 1902 verdeutlicht. Die Legendenbildung um Moriz Nähr basiert einerseits auf der engen Verbindung zu Gustav Klimt und der Wiener Secession und andererseits auf seiner Beziehung zur Familie Ludwig Wittgensteins und dem habsburgischen Kaiserhaus, speziell zum Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, zu dessen Kammerfotograf er 1908 ernannt wurde. Aufgrund der verschiedensten Auftragsinteressenten als auch als freiberuflicher Fotograf hat sich ein vielschichtiges Oeuvre erhalten, das Landschafts- Architektur-, Porträtfotografie umfasst, und sich zudem der Street Photography (Naschmarktszenen, 1918) und Ausstellungsdokumentation (Wiener Secession) zuordnen lässt.

  • Di
    04
    Sep
    2018
    Sa
    06
    Okt
    2018
    WUK, Währingerstraße 59 , 1090 Wien

    Öffnungszeiten:

    Di u. Fr 14-19 Uhr, Mi u. Do 12-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr

    An Feiertagen ist die Galerie geschlossen.

  • Mi
    05
    Sep
    2018
    So
    25
    Nov
    2018
    10:00EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Schauräume, Museumsplatz 1, 1070 Wien

    Caroline Heider arbeitet seit 2010 an einem Lexikon der fo tografischen Begriffe und untersucht die Übernahme analoger fotografischer Techniken in das Digitale. Ihre Arbeiten drehen sich um die Sichtbarmachung der Fotografie als erfolgreiches Mittel zur Konstruktion menschlicher Kommunikation. Dieses langfristige und fortlaufende Projekt trägt den Titel Fotografie zum Zeitvertreib, angelehnt an eine Anleitung zum Fotografieren aus dem Jahr 1895. Im EIKON Schaufenster zeigt Heider einen Ausschnitt des Projektes, eigene Fotografien der Gerätschaften, die normalerweise zur Erzeugung eines Bildes verwendet werden, aber nicht sichtbar sind, wie beispielsweise Alumaschinen, Effektfolien, der Magic Arm, ein C-Stand, Glasfilter, Kokolores, den „Neger“ und den „Inder“.

  • Fr
    07
    Sep
    2018
    Sa
    03
    Nov
    2018
    Hilger NEXT, Absberggasse 27, Stiege III, 2. Stock, 1100 Wien
  • Mo
    10
    Sep
    2018
    Mi
    26
    Sep
    2018
    FotoQuartier Wien, ehem. Schlössl-Kino,Margaretenstraße 127, 1050 Wien

    In der Ausstellung „INFRAWELT“ präsentieren insgesamt 13 FotografInnen ihre Position zum Thema Infrarotfotografie. Die Bandbreite der Schau reicht von Landschaftsaufnahmen über Stadtansichten bis zu Stillleben. Wie unterschiedlich die Motive und die Herangehensweise der FotografInnen sein mögen, alle Fotografien eint der märchenhafte bzw. surreale Charakter, den die aufgenommene infrarote Strahlung den Bildern verleiht. So wirken viele Fotografien so, als wären sie bei Mondlicht aufgenommen und nehmen die BesucherInnen der Ausstellung mit auf eine Reise in ein unbekanntes, surreales Land. Willkommen im Land der Träume!

    FotografInnen: 0640AM, Christina Lennkh, Costas Papageorgiou, Eszter Kondor, Ines Zwazl, Karin Bauer, Markus Hippmann, Martin Zigler, Paul Delpani ART, Stefan Hutter, Tanja Knorke, Tanja Kaplan, Loksi SixSeven

  • Mo
    10
    Sep
    2018
    Do
    31
    Jan
    2019
    Anzenberger Gallery, Absberggasse 27 1100 Vienna

    Artists: Daniel Spoerri, Gabriela Morawetz, Ellen Korth, Regina Anzenberger, Stella Bach, Julia Borissova, Rob McDonald, Jessa Fairbrother, Rita Maas, Minyo Szert, Heather F. Wetzel.

    Our fourth edition of the exhibition Handmade is dedicated to works that combine photography with handcraft, drawings, paintings or other artistic media. By this means the traditional boundaries of two-dimensional photography are being fathomed and redefined. Daniel Spoerri includes cameras and photos in his famous 'Fallenbilder'. Jessa Fairbrother embroiders photographs. Ellen Korth prints photographs of ancient clothes on Japanese paper, put it into water to widen it and then crush it. Gabriela Morawetz prints her photographs on convex glass which is put over another printed photograph to build a new three-dimensional image. And Regina Anzenberger extends photographs with drawings, paintings and found objects....

  • Mi
    12
    Sep
    2018
    Di
    27
    Nov
    2018
    Leica Shop, Walfischgasse 1, 1010 Wien

    Als genauer Chronist und sensibler Porträtist zählt Kurt Hutton (1893–1960) zu den wichtigsten Pionieren des englischen Bildjournalismus. Bis 1950 erschienen über 900 Bildserien in der Picture Post. Ab 1951 lebte Kurt Hutton in Aldeburgh und wurde dort der fotografische Biograf des Komponisten Benjamin Britten.

    Nach einer kurzen Assistenz bei Germaine Krull eröffnete er mit seiner Frau 1921 in Berlin ein Porträtstudio, arbeitete jedoch zunehmend als Reportagefotograf. Mit der Leica fand er die für seine Bildgestaltung nötige Flexibilität und Mobilität. Seine Karriere als Bildjournalist startete um 1930 bei der Berliner Bildagentur Dephot von Simon Guttmann. Nach der Emigration nach England 1934 änderte er 1937 seinen Nachnamen von Hübschmann in Hutton. Er arbeitete für die Weekly Illustrated und ab Oktober 1938 gehörte er zu den ersten Mitarbeitern der Picture Post, die der ebenfalls aus Deutschland emigrierte legendäre Bildredakteur Stefan Lorant in London gründete. Bis 1950 erschienen über 900 Bildserien in der Picture Post. Ab 1951 lebte Kurt Hutton in Aldeburgh und wurde dort der fotografische Biograf des Komponisten Benjamin Britten.

    Kurt Hutton wurde am 11. August 1893 in Straßburg als Kurt Hübschmann geboren. Aufnahme eines Jurastudiums am Queen’s College in Oxford (1911–1913), Kriegsdienst bis
    1918, danach Rekonvaleszenz im schweizerischen St. Moritz. 1921 Heirat mit Margereta „Gretl“ Ratschitzky. Nach einer Assistenz bei Germaine Krull Gründung eines Porträtstudios in Berlin. 1934 Emigration nach London, dort erfolgreiche Karriere als Bildjournalist. Hutton starb 1960 in Aldeburgh in Suffolk.

  • Mi
    12
    Sep
    2018
    Sa
    13
    Okt
    2018
    Mo: Geschlossen Di: 11:00 - 14:00 Uhr Mi: 11:00 - 14:00 Uhr Do: 16:00 - 18:00 Uhr Fr: 16:00 - 18:00 Uhr Sa: Geschlossen So: GeschlossenHochhaus, Herrengasse 6-8, 13. Stock, Top 79, 1010 Wien

    Die Künstlerin, Filmemacherin und Fotografin Shirin Neshat gilt zu Recht als künstlerische Pionierin des iranischen, ja muslimischen Feminismus. Die Ausstellung im Neuen Kunstverein Wien widmet sich den letzten wichtigen Arbeiten von Neshat Dreamers Trilogy.

    Neshat mit ging mit 18 Jahren, 1975 in die USA, um Kunst zu studieren – wenige Jahre vor der iranischen Revolution. Als sie 1990, ein Jahr nach Ayatollah Khomeinis Tod, in ihre alte Heimat zurückkehrte, war sie bestürzt und fasziniert zu gleich vom veränderten Leben der Frauen. Seit dieser Zeit ist die Rolle der Frauen – im Islam, im Exil und im Westen – sowie die traumatischen Nachwirkungen von diasporischen Erlebnissen und die sich aus der Reibung unterschiedlicher Kulturen ergebenden Spannungen zum wiederkehrenden, zentralen Thema ihrer Arbeit geworden.

    Die damit verbundenen Fragen und Probleme umkreist Shirin Neshat mit ihren Medien Fotografie, Video und Film. Dabei ist sie niemals aggressiv oder vordergründig politisch, belehrend, sondern poetisch, persönlich und geheimnisvoll. Mit starken Kontrasten setzt sie Welten, Perspektiven, Erfahrungen gegeneinander, konfrontiert Schönheit und Gewalt, Rückzug und Angriff, Individuum und Masse, Natur und Zivilisation, Frauen und Männer, Gut und Böse. Neshats Frauen sind stark und kämpferisch und es ist maßgeblich Ihr Kampf, der für sie letztlich die Hoffnung auf Veränderung in sich trägt.

    Die Ausstellung im Neuen Kunstverein Wien widmet sich den letzten wichtigen Arbeiten von Neshat Dreamers Trilogy, die aus den Videos Illusions and Mirrors (2013), Roja (2016) und Sarah (2016) besteht.

  • Fr
    14
    Sep
    2018
    So
    21
    Okt
    2018
    Westlicht, Westbahnstraße 40 1070 Wien

    World Press Photo wird von der Niederländischen Postleitzahl-Lotterie unterstützt und weltweit von Canon gesponsert. Weitere Informationen unter www.worldpressphoto.org.

  • Fr
    05
    Okt
    2018
    So
    07
    Okt
    2018
    Galerie Sandpeck, Florianigasse 75, 1080 Wien

    Galerie Sandpeck

    präsentiert den schwedischen Fotografen in Wien Emil Ems und die schwedische Fotografin in Wien Anette Bredberg Eriksson

    Vernissage und Grand Opening mit den Fotografen des Höstsalong:

    Freitag 5.10.2018 um 18.30Uhr

    Offener Höstsalongen mit Fotografen und schwungvoller Musik:

    Samstag 6.10.2018 von 12.00 – 19.00Uhr

    Finissage mit schwedischer „FIKA“ und Kanelbullar:

    Sonntag 7.10.2018 von 12.00 – 17.00Uhr

    freier Eintritt!

    www.sandpeck.com

    Herzlich Willkommen!

    Wir freuen uns, heuer bereits zum 5.Mal, diesmal in der Galerie Sandpeck Wien 8 interessante und in Schweden lebende schwedische Fotografen präsentieren zu dürfen. Wir danken der Schwedischen Botschaft und allen anderen Mitwirkenden für ihre Unterstützung und ihr Engagement, die es ermöglichen, den kulturellen Austausch zwischen unseren beiden Ländern zu fördern. Wir hoffen, dass wir nicht nur Eure Herzen für unsere Kunst öffnen sondern dass Ihr auch etwas mit nach Hause nehmen möchtet!

    Viveka Slama-Kern & Lars Hellberg für die ÖSG Österreichisch-Schwedische Gesellschaft.

    mehr: http://www.oesterreichschweden.com/

  • Sa
    24
    Nov
    2018
    So
    25
    Nov
    2018
    9:00Messe Wien, Halle B + Messe Congress

    Das Messe+Festival mit dem perfekten Themenmix aus Fotografie, Reise und Outdoor 2018 wieder mit Film+Video Area

  • So
    25
    Nov
    2018
    10:00Berufsschule Längenfeldgasse 15, 1120 Wien

    Eintritt kostenlos, early-bird-Ticket 20,-- (Eintritt: 08:00)