Jakob Riis (1849-1914) – ein Fotograf kämpft gegen das Elend

Jakob Riis

Im Amsterdamer Muesum FOAM  ist noch bis Mitte April eine bemerkenswerte Ausstellung über Leben und Werk des aus Dänemark stammenden Pioniers der Sozialfotografie Jakob Riis zu sehen.

1870 kam der 21jährige völlig mittellos in New York an und hielt sich zunächst mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. 1873 fand er eine Anstellung als Reporter bei den South Brooklyn News und später als Polizeireporter bei der New York Tribune. Bereits in seinen frühen journalistischen Arbeiten wird der aktivistische, engagierte Immigrant spürbar: Es sind keine voyeuristischen Geschichten über die Außenseiter und Getretenen – er, der die Armut und die unwürdigen Lebensumstände der Menschen in der Lower East Side am eigenen Leib erfahren hat, will aufrütteln, will zeigen, welches Leid in der glitzernden Großstadt mit dem Luxus der Reichen koexistiert. „Jakob Riis (1849-1914) – ein Fotograf kämpft gegen das Elend“ weiterlesen

Leslie Hall Brown: „Not my president“

Die in Oklahoma geborene und jetzt in Missouri lebende Leslie Hall Brown ist Fotografin – und Psychotherapeutin. Sie hat unter anderem bei der wichtigen internationalen Fotoausstellung in Paris im vergangenen Jahr einen der begehrten „Prix de la Photographie“ erhalten.

Brown hat sehr intensiv in Schwarz-Weiß gearbeitet, und zwar mit einer Plastik-Diana-Kamera; in den vergangenen Jahren hat sie sich der Collage und Fotomontage zugewandt.

Für die nächsten vier Jahre betreibt sie das permanente Projekt „Not my president“, mit dem sie auf die Übernahme der US-Präsidentschaft durch Donald Trump antwortet.

Zur Homepage der Fotografin: http://www.lesliehallbrown.com/not-my-president

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