Man at work (3)

Und wieder eine Aufnahme aus meinem Projekt Man at work. Keine Sorge, Woman at work ist in Arbeit. Bisher habe ich die englische Einzahl als Projekttitel gewählt, weil ich immer versuche, nur eine Person bei der Arbeit zu porträtieren.

Hainburg, an einem heißen Sommertag

Das Katzen-Rätsel

Also, ich mag ja Katzen. Trotzdem: die netten kleinen Raubtiere haben visuell das Internet komplett in den Krallen. Das ist beängstigend und faszinierend zugleich.

Was hat das mit meinem Blog zu tun? Eine ganze Menge. Ich lade nicht nur hier dann und wann Fotos hoch, sondern auch in verschiedenen google-Gruppen oder Fotocommunities. Ich bin keiner, der sich für jedes Bild präventiv entschuldigt: „Ich weiß, das Foto ist nicht so besonders, aber ich lade es jetzt trotzdem hoch, aber zufrieden bin ich nicht damit…„.

Manchmal fragt man sich: warum gibt es Leute, die offenbar ausschließlich schlechte Fotos publizieren???

wp-image-1614118945jpeg.jpeg

Jedenfalls: gestern habe ich obiges Katzenbild ins Netz gestellt. Weil ich es gut finde (worüber man natürlich immer diskutieren kann). Der Punkt ist der: ich habe schon andere Bilder hochgeladen, die mir subjektiv wichtiger sind, etwa das Foto eines Obdachlosen in Paris. Aber: niemals kommt man so schnell und massiv zu „gefällt mir“-Kommentaren wie mit einem Katzenfoto.

Das ist jetzt sicher nicht die Schlüsselfrage der modernen Fototheorie. Aber ich denke jetzt trotzdem darüber nach.

„Strangers in the Light“ von Catherine Balet

Das Projekt „Strangers in the light“ wurde von einem kurzen Moment im Leben der Fotografin Catherine Balet inspiriert: eines Abends sah sie ein junges Pärchen, das im Mondlicht mit Handys Selfies von sich machte. Daraus entstanden die folgenden Fotos, deren Besonderheit die Beleuchtung mit Mitteln des 21. Jahrhunderts ist. Von Komposition und Bildaufbau spielt Balet mit Traditionen und Konventionen – die Ähnlichkeit mit Gemälden großer Meister ist durchaus gewollt.