Videosonntag: World Press Photo 2017 – ab 15. September in Wien

Ab 15. September 2017 ist in der Wiener Galerie Westlicht die schon traditionelle Ausstellung der World Press Photo-Gewinner 2017 zu sehen.  Ich zitiere aus der Ankündigung auf der Westlicht-Seite:

Mit der Wahl der Aufnahme des türkischen Associated Press Fotografen Burhan Ozbilici zum World Press Photo des Jahres traf die Jury heuer eine besonders kontrovers und hitzig diskutierte Entscheidung. Das Bild vom 19. Dezember 2016 zeigt die Ermordung des russischen Botschafters in der Türkei, Andrey Karlov, durch den 22-jährigen Polizeibeamten Mevlüt Mert Altıntaş bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in Ankara.
„Es war eine äußerst schwierige Entscheidung, aber schließlich war die Mehrheit der Auswahlkommission von der Explosivität des Bildes überzeugt“, so Jury-Mitglied Mary F. Calvert. „Es bringt den derzeit verbreiteten Hass auf den Punkt und jedes Mal, wenn das Foto auf unseren Bildschirmen auftauchte, wichen wir unwillkürlich ein Stück zurück, weil es eine solche Sprengkraft besitzt. Wir hatten den Eindruck, dass dieses Bild wirklich verkörpert, worum es beim World Press Photo des Jahres geht“.

Hier eine kleine Vorschau – ein Blogbeitrag zur Ausstellung, der sich vor allem mit der Kontroverse um das Siegerbild beschäftigt, folgt nach der Eröffnung.

 

Schach! ŝako!

Volksstimmefest 2017: Werbung für ein Simultanschachturnier

Neben Philatelie, Fotografie und Sport gehörte das Schachspiel zu den traditionellen organisierten Freizeitvergnügungen der Arbeiterschaft. Diese Tradition ist offenbar lebendig geblieben.

Der diskrete Charme der Bourgeoisie

Zufällig am 7. Juli 2009 in Paris gesehen: Aufmarsch der Reichen und Schönen auf Einladung von Armani.

Ein Fest von und für Armani – man beachte die Herren mit den Knöpfchen im Ohr

G’MIC – Bildbearbeitung, die staunen macht

Bekanntlich war ich kein großer Freund von Bildbearbeitung. Das hat sich im Lauf eines Jahres allerdings geändert, weil sich mein Verständnis davon, was Fotografie ist und was Fotografie sein kann verändert hat.

Heute ein kleines Beispiel, was mit opensource-Software „geht“. Bei Bildbearbeitung denken viele Menschen in erster Linie an Photoshop – in der freien Softwareszene, vor allem unter denjenigen, die mit Linux unterwegs sind, ist GIMP der Standard.

Als Plugin für GIMP gibt es G’MIC. Ich werde demnächst einen kleinen Beitrag über G’MIC schreiben – heute nur ein kleines Beispiel, was damit möglich ist. Der angewendete Effekt heißt übrigens „graphic novel“ 🙂

Abenteur in der Ysperklamm (Aus der Graphic Novel: Der Treffpunkt der Druiden)