Die dunklen Seiten von Polaroid

1970 gründeten zwei afroamerikanische Angestellte von Polaroid, Ken Williams und Caroline Hunter, das Polaroid Revolutionary Workers Movement.  Sie hatten entdeckt, dass das südafrikanische Apartheid-Regime Polaroidkameras benutzte, um die Fotos für die verhassten Pässe zu machen, die alle Schwarzen bei sich tragen mussten. Als Reaktion auf den Boykottaufruf des PRWM sandte Polaroid eine Delegatzion nach Südafrika die eine Empfehlung abgab, die als „Polaroid Experiment“ Furore machte: Die Verkäufe an die Regierung, die Polizei und das Militär wurden eingestellt und die Löhne der südafrikanischen Beschäftigten erhöht sowie Trainingsprogramme eingeführt. Die Geschäftsführung verkündete diese Entscheidung in ganzseitigen Inseraten in über 20 führenden US-amerikanischen Tageszeitungen – das PRMW blieb aber hart. „Die dunklen Seiten von Polaroid“ weiterlesen