Statt eines Videosonntags: Internationale Streetphotographers sehen die COVID-19-Krise

Nach wie vor sind die meisten von uns in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die kapitalistische Konsumgesellschaft hat das WEGEN PANDEMIE GESCHLOSSEN-Schild hinausgehängt. Während wir versuchen, einen Lebensrhythmus zu finden, der uns durch weitgehende soziale Isolierung und fehlende Arbeit abhandengekommen ist, füllen sich die Spitäler mit Menschen, die mangels Tests in Angst und Ungewissheit warten, was mit ihnen geschehen wird.

Der schottische Journalist und Fotograf Sergio Burns hat einen sehr berührenden Artikel darüber geschrieben, wie Fotografinnen und Fotografen diese Krise verarbeiten.

Begegnung in Baden: Sergio Burns – Journalist, Schriftsteller, Streetphotographer

Das Presse-Eröffnungswochenende zu La Gacilly-Baden war in vielerlei Hinsicht spannend. Interessante Interviews, die Möglichkeit, mit den ausstellenden Fotografinnen und Fotografen zu plaudern, eine enorm freundliche und aufgeschlossene Community…

Am Sonntag, 16.6., bin ich am Rande des Signiermarathons der Fotograf_innen mit dem schottischen Journalisten Sergio Burns ins Gespräch gekommen. Er schreibt unter anderem für streetphotography (ein kleiner „teaser“, um Sergio etwas besser kennenzulernen ist dieser Artikel über Straßenfotografie in Montevideo) und ist Senior Writer für das ayrshire magazine.

Sergio Burns schreibt aber nicht nur über das Thema streetphotography, das ja ein bisschen an der Wiege von complexityinaframe.com stand – er fotografiert auch selbst.

Beim Mittagessen konnten wir uns etwas näher kennenlernen – wobei die Gesprächsthemen von Mary Stuart bis zum Brexit und -zig bekannte Fotograf_innen reichten. Sergio kommt aus Glasgow und dort findet er auch seine besten Motive.

Es freut mich, dass mir Sergio eine kleine Auswahl seiner Fotografien geschickt hat, die ich hier als Galerie veröffentlichen darf. Ich sehe das als einen ersten Schritt in eine Richtung, die ich mir immer gewünscht habe: die Vernetzung mit Menschen, die sich für Streetfotografie interessieren, und zwar über die engen nationalen Grenzen hinweg.