Was wir aus Kriegsfotos lernen können – und was nicht (1. Teil)

Im Zusammenhang mit einem Blogbeitrag über Anja Niedringhaus wurde durch einen Leserkommentar die Frage aufgeworfen, wie wir den “embedded journalism” und die Arbeit von “eingebetteten” Fotografen in modernen Kriegen beurteilen können oder sollen oder wollen.

Ich wollte mich ursprünglich ausschließlich auf eine Diskussion dieses Themas beschränken. Je mehr ich mich aber damit beschäftigt habe, umso klarer wurde mir, dass eine wesentlich grundlegendere Herangehensweise notwendig ist. Es geht darum, welches Verständnis wir (also jeder Einzelne von uns) von journalistischer Berichterstattung im Allgemeinen haben. Dieses Verständnis beeinflusst auch unser Herangehen an Pressefotos oder Fotoreportagen.

Da es sich hier um ein größeres Projekt handelt, wird dieser Beitrag in mehreren Fortsetzungen erscheinen müssen. Ich werde nach Abschluss der Serie auch eine überarbeitete PDF-Version dieses Textes auf www.complexityinaframe.com zur Verfügung stellen.

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