Ausstellungsbericht: EIKON Award (45+)

Im Künstlerhaus Wien (zur Zeit untergebracht im 5. Gemeindebezirk, Stolberggasse 26) findet zur Zeit die Ausstellung EIKON Award (45+) statt.

Anstoß gab das Erscheinen der hundertsten Ausgabe von EIKON – International Magazine for Photography and Media Art. Unter dem Ehrenschutz von VALIE EXPORT wurde ein mit 5.000,– EUR dotierter Preis für Fotografie- und Medienkünstlerinnen ab 45 Jahren ausgelobt.

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Videosonntag: Der deutsche Fotograf Hartwig Moosmann über „Mythen der Fotografie“

Hartwig Moosmann betreibt einen informativen und oft sehr witzig aufbereiteten Video-Blog. In den „Mythen der Fotografie“ beschäftigt er sich mit verschiedensten Meinungen, die oft als der fotografischen „Weisheit letzter Schluss“ durch Bücher und Artikel geistern. Auch wenn ich bei etlichen seiner Standpunkte skeptisch bin – diskutierenswert sind sie allemal! Viel Spaß bei einem schön kontroversiellen Video!

Reportage: Polaroid Photowalk mit WestLicht-Kunstvermittlerin Eva Mühlbacher

Heute habe ich am Polaroid Photowalk von WestLicht teilgenommen. Unter fachkundiger Führung von Eva Mühlbacher, Kunstvermittlerin der Galerie, machte sich ein gar nicht so kleines Grüppchen von Polaroidinteressierten aller Altersstufen auf, in der Nähe der Galerie in Geschäften und im Freien Sofortbilder zu knipsen.

An der Kamera konnte es nicht scheitern – Leihapparate gab es genug

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Wasserfall | smartphoto78

Ärgerlich … irgendwie schafft es WordPress nicht, Blogbeiträge aus anderen Blogs direkt einzubinden, wenn man seine Seite nicht bei WordPress, sondern einem anderen Provider hostet. Ich habe also ein kleines workaround entwickelt 🙂

Falls jemand eine bessere Idee hat – her damit :-)!!!

Quelle: Wasserfall | smartphoto78

Videosonntag: Der erstaunliche Joel Meyerowitz

Joel Meyerowitz (geboren 1938 in der New Yorker Bronx) hat die Streetphotography auf eine ganz spezielle Weise revolutioniert. Er war der Erste, der ein Genre, das man immer nur „monochrom“ gedacht hatte, „kolorierte“.  Mit anderen Worten – er hat dem Farbfoto zu seinem (künstlerischen) Recht verholfen.

Im Laurence King Verlag ist nun eine große Meyerowitz-Biographie von Colin Westerbeck erschienen: „Where I find myself“. Das prächtige Werk ist zum Preis von 54,– im Buchhandel (daher auch in unserem Literaturbuffet) erhältlich.

Im folgenden ein kurzer Beitrag von BBC über eine Meyerowitz-Ausstellung in London im vergangenen Jahr. Enjoy!

Zeitschriftenschau: Photonews 2/18

Wie ihr euch unschwer ausmalen könnt, lese ich natürlich auch einige Fotozeitschriften mehr oder minder regelmäßig. Es gibt ja auch im deutschsprachigen Raum eine ganze Menge einschlägiger Magazine. Zugegebenermaßen reizen mich die bunten Hochglanzzeitschriften, in denen in erster Linie neue Kameras oder sonstiges Zubehör beschrieben oder miteinander verglichen wird, weniger. Natürlich möchte ich auf dem Laufenden bleiben, was technische Innovation betrifft. Mehr interessieren mich aber Beiträge über „Fotografie“ im abstrakteren Sinn – über Ausstellungen, Stile, Kontroversen, Fototheorie, den Kunstmarkt. „Zeitschriftenschau: Photonews 2/18“ weiterlesen

Videosonntag: Calvin Hollywood über Fotocommunities

Calvin Hollywood ist für einen Ösi am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Der 1976 in Heidelberg geborene „Quereinsteiger“ (er begann 2005 mit der Fotografie und ist heute nicht nur international bekannter Fotograf, sondern auch Trainer für Bildbearbeitung) hat eine ziemlich herbe Art, sehr auf ein rotzfreches jugendliches Publikum zugeschnitten – aber das, was er sagt, hat Hand und Fuß, ob man mit ihm übereinstimmt oder nicht. Das gilt nicht nur für das folgende Video über Fotocommunities.

Neu auf seinem Videokanal übrigens ein mehr als einstündiges Tutorial über Protraitfotografie – entgegen seiner recht provokanten Einleitung nicht nur für blutige Anfänger ;-). Aber jetzt viel Spaß beim Video über Fotocommunities!

Videosonntag: Arbeiter in einer Goldmine in Zentralafrika

Achtung: Die Sprache dieses Videos ist französisch, ohne Übersetzung!

Kurze Hintergrundinfomation: Das französische Fotomagazin POLKA hat eine Rubrik unter dem Titel: „Jedes Foto hat seine Geschichte“. Dazu gibt es auf dem Youtube-Kanal des Magazins auch eine extrem interessante Videoserie.

Ich habe den Beitrag von William Daniels aus dem April vorigen Jahres (2017) sehr beeindruckend gefunden. Die Zusammenfassung des von ihm selbst gesprochenen Textes liefere ich hier nach, wenn jemand mehr oder gar exakt übersetzen will, ist er/sie herzlich dazu eingeladen:

Daniels besuchte diese größte Goldmine Zentralfrikas, die unter der Kontrolle eines Kriegsherren steht und dokumentierte das Leben der Arbeiter, die ohne Lohn Gold abbauen. Finden sie eine Ader, bekommen sie ein bisschen was vom Goldfund davon zugeteilt, kaufen sich dann meistens neue Stiefel, feiern zweitägige Feste mit Prostituierten, essen und trinken – und dann geht es zurück auf den Berg.

Die Arbeit ist extrem gefährlich, immer wieder kommt es zu Bergrutschen, kurz bevor Daniels seine Reportage machte, starben 27 Bergleute bei einem wetterbedingten Unfall.