Das Miami Street Photography Festival 2016

Vom 1. – 4. Dezember findet das Miami Street Photography Festival statt. Im folgenden der Link zur offizielle Website des events – unerhört viele anregende Texte, Videos, Fotos! Enjoy!

 

http://www.miamistreetphotographyfestival.org/

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Streetphotography – ein paar Tipps

Ihr wisst ja, dass die Streetphotography für mich eine unerhörte Faszination hat. Manchmal ärgere ich mich dann, wenn ich zwar meine Kamera dabei habe, aber bestimmte Fotos nicht mache. Klar, es geht meistens um Menschen. Da habe ich oft Hemmungen, und ich bin mir nicht sicher, ob solche Hemmungen wirklich schlecht sind.

Aber Street ist ja viel viel mehr… Durch Zufall bin ich auf eine Website gestoßen, die ich ziemlich spannend finde, und die ein paar Tipps für Streetphotography bietet. Jetzt kann man natürlich als abgebrühter Internetuser oder Leser von Fotobüchern sagen: „Oh je, nicht schon wieder, das weiß ich doch eh alles“.

Ich will jetzt nicht groß widersprechen. Ich finde es aber trotzdem immer wieder spannend, mit welchen unterschiedlichen Zugängen Fotografinnen und Fotografen ihre „Regeln“ begründen, welche subjektiven Erfahrungen hinter Tipps und Ratschlägen stecken. Warum betrachten wir Fotos? Nicht nur, weil wir etwas über das „Abbild“ lernen wollen, sondern doch auch, weil uns interessiert, was den Menschen hinter der Kamera zu genau diesem Bild „verführt“ hat. Und daher mag ich manche Bücher und Websites, auch wenn mir manche Inhalte vertraut sind. Wie beim Foto muss man nur genau hinschauen und kann, wenn man Glück hat, etwas Verborgenes entdecken.

http://www.monicagalvan.co/street-photography-shots-you-need-to-capture/

Nächster Halt: Glockengasse

In der Glockengasse/Ecke Rotensterngasse im 2. Wiener Gemeindebezirk gibt’s im Rahmen des European Month of Photography (und noch ein paar Tage darüber hinaus) bei Steinbrener/Dempf eine wunderbare und staunenswerte Ausstellung zu sehen – und das 24 Stunden, 7 Tage pro Woche! Gratis noch dazu!!!

Neulich im Labor“ ist eine von Ruth Horak und Claudia Rohrauer gestaltete Liebeserklärung an die analoge Fotografie und die Kunst der Bilderausarbeitung (klingt hochtrabend, ist aber in Wirklichkeit unerhört amüsant).

Texte und Bilder gibt’s auch in Printform, erschienen im Verlag der Fotohof-Edition Salzburg, um lockere 18 Euro.

Ich werde in den nächsten Tagen hier ein Videointerview mit Ruth Horak online stellen – ich freue mich jetzt schon auf das Gespräch mit ihr ;-)!

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Videosonntag: „Das visuelle Zeitalter“

So, jetzt wird’s ernst mit den Videoblogs. Noch lange nicht perfekt, aber man muss ja üben… Heute ein kleiner Vorgeschmack auf meine nächsten Videos, zum Beispiel: über Fotobücher.

Viel Spaß und Danke für Feedback!

Eyes on: Licht III – Lichtqualitäten

Vom 22. November bis 14. Jänner 2017 ist in der Fotogalerie Wien (im WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien) die bemerkenswerte Ausstellung „Licht III – Lichtqualitäten“  zu sehen.

Am Anfang der Fotografie stand ja „das Licht“ – das „Zeichnen mit Licht“. Die Frage, was Licht eigentlich ist, wie man es sichtbar, dauerhaft, „stabil“ machen kann, hat nicht nur die Naturwissenschaftler, die Philosophen und Maler beschäftigt – letzten Endes stellen sich alle Menschen irgendwann diese Frage (vor allem Kinder).

Die Arbeiten von Veronika Burger, Victoria Coeln, Inge Dick, Sarah Hablützel, Ulrike Königshofer, Michael Michlmayer und Günther Selichar nähern sich auf sehr unterschiedliche Weise dem Licht als Material, als Grundstoff der Fotografie an. Daher sind alle ausgestellten Bilder oder Spuren oder Zeugnisse, wie immer man sie nennen mag, analog: lichtempfindliche Materialien, die belichtet wurden.

Wer sich auf Licht und nichts anderes konzentrieren will, sollte diese Ausstellung unbedingt besuchen!

Eyes on: Katzenfotos

Ein Gastbeitrag von Monsieur Noir (Titelfoto)

Also am letzten Tag wollte ich diese Ausstellung mit „Katzenfotos“ im 3. Bezirk im „Verlag für moderne Kunst“ in der Salmgasse 4 wirklich noch sehen. Immerhin – Krethi und Plethi fotografiert unsereinen, aber so richtig künstlerisch gewürdigt werden wir ja selten.

Die Ausstellung war klein und niedlich – in erster Linie war es die Präsentation des Kalenders von Daniel Gebhart de Koekkoek (was übrigens niederländisch ist und „Kuckuck“ ausgesprochen wird). Als Kater vom Fach stelle ich fest: Ja,  Sprungkraft und Anmut der Models hat der Fotograf wunderschön eingefangen. Irritierend allerdings war dieses „Kinderzimmerfoto“, wie ich es nennen würde – irgendwie sind da die Dimensionen seltsam, oder täusche ich mich da? Ihr könnt es unten in der Galerie sehen!

A propos irritierend: Die Tapeten in diesem beeindruckenden Palais in der Salmgasse sind der helle Wahn ;-).

Wie mögen diese Fotos wohl zustande gekommen sein, frage ich mich als naturgemäß vorsichtiger Teilzeitstraßenkater? Ist’s wahr, was meine scharfen Augen hier sehen, oder sitze ich einer Illusion auf, herbeigezaubert mit GIMP oder Photoshop? Dazu zitiere ich einmal einen Literaturnobelpreisträger: „The answer, my friend, is blowin‘ in the wind…“

Wer sich einen unvoreingenommenen Einblick verschaffen will, kann auf der Homepage des Fotografen „nachwassern“.