Man at work (2)

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Bauarbeiter auf einem Gerüst (5. Stock), Wien, 2. Bezirk

Konstrulaboristo sur skafaldo (5-a etaĝon), Vieno, 2-a distrikto

Construction worker on a scaffold (5th floor), Vienna 2nd district

August Sander (1876 – 1964): „Das Wesen der gesamten Photographie ist dokumentarischer Art …“

Wie die geneigter Besucherin, der geneigte Besucher meines Blogs weiß, ist meine Liebe zur und Beschäftigung mit der Fotografie (und ihrer Geschichte) ja neueren Datums. Wenn ich hier immer wieder Fotografinnen oder Fotografen vorstelle, die mich faszinieren, erhebe ich damit keinerlei Anspruch auf besondere Originalität; Kundige werden wenig Neues finden, aber vielleicht kann ich doch hin und wieder ein paar kleine Facetten dazu beitragen, auch Bekanntes neu oder anders zu sehen.

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August Sander

Auf August Sander bin ich fast gleichzeitig im Aufsatz von Walter Benjamin „Kleine Geschichte der Fotografie“ (1931) und dem Büchlein „La photographie sociale“ aus der Reihe „Photo Poche“ gestoßen.

Dann begann ich, mehr Fotos von Sander zu suchen, und je mehr seiner Arbeiten in kennen lernte, desto mehr beschäftigte mich Leben und Werk dieses bedeutenden Fotografen, der aus ganz einfachen Verhältnissen stammt. Sein Vater war Zimmermann in einem Bergwerk in Herdorf im Siegerland, er selbst kam als „Haldenjunge“ irgendwann rund um sein 14. Lebensjahr in Kontakt mit einem Fotografen, der für die Bergwerksgesellschaft Dokumentaraufnahmen machte. Mit finanzieller Unterstützung eines Onkels konnte Sander schließlich selbst eine eigene Fotoausrüstung erstehen.

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Frankreich:“Die Niederlage der Un-Ordnungskräfte auf Twitter“

André Gunthert (geb. 1961) ist Dozent an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS), wo er den Lehrstuhl für visuelle Geschichte innehat. Seine Doktorarbeit trug (etwas gewagt übersetzt) den Titel: Die Eroberung des Schnappschusses. Archäologie fotografischen Phantasie in Frankreich, 1841-1895.

Auf seinem (wissenschaftlichen) Blog „L’image sociale“ veröffentlichte er jetzt einen spannenden Beitrag, der auch für nicht-französisch Sprechende verständlich ist:

Am Donnerstag, 14. April 2016 um 16:32 Uhr, verfolgt an der Kreuzung  Rue Jean Jaurès und rue Bouret eine Truppe von CRS-Polizisten (Spezialpolizei) eine Gruppe von Studenten. Die Szene wurde auch von BFM TV gefilmt : eine Caféhausbesuchering wird auf der Terrasse des Restaurant, die von den „Sicherheitskräfte“ blockiert wird, mit Tränengas besprüht und stellt empört einen Polizisten zur Rede . Ein CRSler schert aus dem Polizeikordon aus und versetzt der jungen Frau einen heftigen Tritt in den Magen, der sie zu Boden schleudert.

Dieses Bild, gleichermaßen Symbol für die willkürliche Repression gegen die Bewegung gegen die „Arbeitsrechtsreform“ (Loi El Hhomri) wurde über die sozialen Medien massenhaft verbreitet und bald in verschiedenen Varianten „bearbeitet“.

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„Die CRS führt das Volk“

Sehenswert!

http://imagesociale.fr/3074