Videosonntag: Ulla Lohmann – die Dame ist für’s Feuer

Am 24. und 25. November findet in Wien die Photo+Adventure statt – das Großereignis für Fotobegeisterte, mit einen Rahmenprogramm, das unerhört spannende Vorträge, Workshops und Studiogespräche bietet.

Mit dabei ist als Canon Ambassador die deutsche Fotoreporterin Ulla Lohmann, die vor allem in einem Bereich unübertroffen ist:  Der Fotografie von, ja sogar aus, Vulkanen. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem Vulkanologen Thomas Boyer stieg sie auf Vanuatu in den aktiven Vulkan  Benbow ein und berichtete „aus dem Inneren der Erde“, umwirbelt von glühenden Lavaströmen. Darüberhinaus ist die Deutsche mit ethnographischen Reportagen über die Einwohner Papua Neuguineas in den bekanntesten einschlägigen Zeitschriften (GEO, National Geographic, Stern …)  und Fernsehsendern (BBC, ARD…) präsent. Hier, als kleiner Teaser für ihren Auftritt in Wien ein Interview, das auf der Fotokina 2018 mit ihr gemacht wurde.

 

Eine Art Liebeserklärung an meine Kamera

Heute möchte ich einmal ganz persönlich werden. Das muss auch hin und wieder sein. Geradezu philosophisch. Oder elegisch. Wie immer ihr das nennen wollt.

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Also: Am Montag bringe ich meine wunderbare Kamera zum Ein-paar-tausend-klick-Service. Nein, stimmt natürlich nicht. Mir ist nur im Rahmen des Wiener Fotomarathons, an dem ich am 6. Oktober 2018 aufgefallen, dass mich da irgendwas stört, vielleicht ein Fusel am Spiegel oder sowas. Ungefähr zur gleichen Zeit habe ich meine Kamera und meinen Pixma-Printer bei Canon im Netz registriert. Hätte ich schon früher machen können, hat mich aber nie gefreut. Jetzt aber schon. Und so kam ich zur Adresse einer autorisierten Canon-Werkstätte in Wien. Und die putzen um 45 EUR meine Kamera – vom Sensor zum Spiegel zum Sucher und wieder retour! Und genau dorthin werde ich am Montag früh meine Spiegelreflexkamera bringen. [Achtung. Abmahnanwälte und Klagswütige: Weder werde ich von der Firma Canon noch der Firma Schumann gesponsert oder erhalte irgendwelche Zuwendungen. Die Nennung der Namen erfolgt aus freien Stücken.] „Eine Art Liebeserklärung an meine Kamera“ weiterlesen

Soll ich’s wagen? oder: Ich pass‘ auf meine Kamera auf!

Heute werde ich einmal so richtig persönlich. Meine Familie und viele Freunde haben mir im Februar ein kollektives Geburtstagsgeschenk gemacht – eine Canon EOS 760D. Natürlich war die Freude riesengroß, und vielleicht hat der / die eine oder andere Besucher / Besucherin meines Blogs schon gesehen: Die Bildqualität meiner eingestellten Fotos ist auf einmal super!

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Aber zurück in den Februar: plötzlich begann ein seltsamer Prozess des Zauderns. Davor hatte ich keine Bedenken, meine EOS 400 D oder die Lumix (über die habe ich berichtet – das ist die mit dem Leica-Objektiv, die ich nur deshalb, weil Leica draufsteht, erstanden habe – kindisch, aber doch, es musste sein!) zu schnappen und hinaus in die wilde, weite, fotografierwürdige Welt zu ziehen.

Aber mit der neuen Kamera? Der tollen Kamera? Der teuren Kamera? Was könnte nicht alles passieren: schwere Regenfälle (OK, ich habe meine – nein, eigentlich der Kameras – transparente Badehaube mit, um gegebenenfalls das Gehäuse vor Spitzwasser zu schützen); Rempeleien in der U-Bahn; der Gurt könnte sich lösen. von Diebstahl reden wir gar nicht …

Jedenfalls: Gut zwei Monate habe ich gebraucht, bis ich zu einem „normalen“ und unbefangenen Umgang mit meiner wunderschönen, immer noch ziemlich neuen Kamera gekommen bin. Und es ist jedesmal sehr befriedigend, wenn ich das Auslösegeräusch höre. Und endlich darf meine EOS 760 D das machen, wofür sie eigentlich konstruiert wurde: Fotos, und zwar überall!