16 Magnum-Fotografinnen und Fotografen über „Heimat“

Im März 2018 wurde in Zusammenarbeit zwischen Fujifilm und Magnum Photos in New York das gemeinsame Projekt „Home“ vorgestellt: Insgesamt 16 Fotografinnen unbd Fotografen der legendären Agentur stellten einmal nicht das Leben anderer, sondern ihr eigenes in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten.

Schon 2016 hatte Fujifilm angeregt, dass sich Fotografinnen und Fotografen mit diesem Thema auseinandersetzen sollten. „Home“ – nicht ganz treffen mit „Heimat“ übersetzbar – was ist das für Menschen, die oft jahrelang auf Achse sind, unter teilweise abenteuerlichen Bedingungen das Leben von Menschen auf anderen Kontinenten dokumentieren, komplizierte und oft brüchige Beziehungen leben, zwischen Kulturen pendeln?

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Videosonntag (am Montag): Photo London 2018

Ja, ich weiß, heute ist Montag. Da nun aber der “Videosonntag” fast schon eine Institution ist, ersuche ich um Gnade dafür, dass ich einmal um einen Tag überzogen habe. Pfingsten ist schuld, der Freizeitschock – so viele freie Tage nacheinander ;-)…

Wie schon in einem anderen Blogbeitrag angekündigt, heute mehr über die Photo London. Viel Spaß!

August Sander Stiftung – Köln – Founded in 2015 by Julian Sander

Auf der Homepage der August-Sander-Stiftung kann man die großen Projekte von August Sander – Menschen des 20. Jahrhunderts und Antlitz der Zeit komplett besichtigen. Damit kann man auch die Gliederung dieses gigantischen Werks besser verstehen.

 

The August Sander Foundation August Sander’s oeuvre was both a documentary as well as an intellectual work whose humanistic undertone was considered a guideline by many photographers and artists of other media. The fact that photography uses reality to formulate its mes

Quelle: August Sander Stiftung – Köln – Founded in 2015 by Julian Sander

Çağdaş Erdoğan beim Festival der jungen europäischen Fotografie CIRCULATION(S) in Paris

Der 1992 geborene türkisch-kurdische Fotograf Çağdaş Erdoğan ist ein international gefragter Fotojournalist mit Hauptwohnsitz in Istanbul. Seine Berichte aus der Osttürkei wurden unter anderem von BBC, Der Spiegel, The New York Times oder Libération abgedruckt. Im September 2017 wurde er festgenommen, weil er angeblich im  Yoğurtçu Park in Istanbul das Hauptquartier der  Millî İstihbarat Teşkilatı (MİT) , also des türkischen Geheimdienstes, fotografiert habe. In einem Interview mit dem British Journal of Photography stellt Erdoğan klar, dass der Park ein frei zugängliches Gelände ist und keinerlei Hinweise auf eine Fotoverbotszone vorhanden seien. „Çağdaş Erdoğan beim Festival der jungen europäischen Fotografie CIRCULATION(S) in Paris“ weiterlesen

Eröffnung der August-Sander-Ausstellung, Wien

Am 23. März 2018 wurde in der Wiener Galerie WestLicht die hervorragende Ausstellung „August Sander – Porträt einer Gesellschaft“ eröffnet. Parallel dazu wird die Ausstellung von Hanna Putz „Porträts nach S.“ gezeigt – eine spannende und ironische Transposition der Sander-Porträts in die Gegenwart.

Ein ausführlicher Bericht folgt, hier nur eine kleine Impression, die beweisen soll: Nirgends wird so viel fotografiert wie bei einer Fotoausstellung 🙂

Die WestLicht-Fotografin an der Arbeit

Sarah Blesener: „Wie ein Patriot gemacht wird“

Sarah Blesener (c) Sarah Blesener

Die AnastasiaPhoto-Galerie in New York hat sich auf Fotoausstellungen spezialisiert, die sich mit sozialen und Umweltthemen beschäftigen. Zur Zeit ist dort eine Ausstellung von Sarah Blesener mit dem Titel “The Making of a Patriot” zu sehen.

Die in Minnesota geborene Fotografin ist jetzt in New York zu Hause. Schon während ihrer Studienzeit arbeitete sie als Fotografin für die Organisation “Healing Haiti” und fotografierte die Ereignisse rund um das Erdbeben auf der Insel im Jahr 2010. Ab 2012 studierte sie an der Bookvar Russian Academy in Minneapolis und lernte Russisch.

Das erleichterte die Arbeit an zwei komplementären Projekten: die Dokumentation der “patriotischen Erziehung” von Kindern und Jugendlichen in Russland und in den USA.

Mehr als 400.000 Kinder und Jugendliche ab acht Jahren werden jährlich in den USA in sogenannten patriotischen Camps, die häufig paramilitärisch organisiert sind, damit vertraut gemacht, was „echte“ Amerikaner ausmacht. Eine wesentliche Trägerorganisation dieses Programms ist das Junior Reserve Officers‘ Training Corps, eine Institution der amerikanischen Streitkräfte.

Sarah Blesener hat quer durch die Vereinigten Staaten Camps dieser “patriotischen Ertüchtigung” besucht und den Alltag und die Reaktionen der Kinder und Jugendlichen festgehalten. Es sind erstaunliche und erschreckende Einblicke in einer militarisierte Kindheit, die in aller Öffentlichkeit beworben und von Mainstream-Medien beifällig akklamiert wird.

Auf der Homepage der AnastasiaFoto-Galerie finden sich aussagekräftige Beispiele für die sozialdokumentarischen Arbeiten von Sarah Blesener.

Anastasia Photo specializes in Documentary Photography and Photojournalism. The gallery also serves as a center for discussion and portfolio review.

Quelle: Anastasia Photo | NYC Photography Gallery

Baobab – eine außergewöhnliche Fotoausstellung im Naturhistorischen Museum Wien

Pascal Maitre ist einer der wichtigsten Fotografen, wenn es um Afrika geht – seine Menschen, seine Probleme, seine Natur.  Für Magazine wie GEO, Stern,  Paris Match und National Geographic hat er unter anderem über den von der Weltöffentlichkeit weitgehend ignorierten Bürgerkrieg in Sierra Leone berichtet. In der (österreichischen) Edition Lammerhuber erschien 2012 sein Bildband „Amazing Africa“, der tiefe Einblicke in das Leben des Kontinents gewährt.

Pascal Maitre (Mitte)

Pascal Maitre hat sich immer wieder mit den Baobabs, den „Affenbrotbäumen“, auseinandergesetzt – jenen majestätischen 1.800 Jahre alten Bäumen, die bis zu 35 Meter in den Himmel ragen und den Anschein erwecken, als wären es ihre Wurzeln, die das Firmament berühren wollten.
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Vorschau auf die Fotoauktion in der Galerie Westlicht am 9. März

Vom 3. bis 8. März können Interessierte täglich zwischen 14.00 und 18.00 Uhr in der Wiener Galerie WestLicht die Exponate für die alljährliche Fotoauktion besichtigen. Subjektiv kommt’s mir heuer besonders „ikonisch“ vor – liegt aber vielleicht daran, dass viele meiner Lieblingsfotografinnen- und Fotografen vertreten sind!