Smartphoto78: Jägerin der „verlorenen Plätze“

Heute will ich euch auf einen bemerkenswerten deutschen Fotoblog aufmerksam machen: Smartphoto78. Die Bloggerin hinter dem kleveren Pseudonym heißt Kathrin und stammt aus und lebt in Nordrhein-Westfalen.

Einer ihrer Schwerpunkte sind „lost places“. Wer’s nicht weiß (die Wikipedia weiß mehr!): „Der Ausdruck Lost Place [lɒst ˈples] (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) ist ein Pseudoanglizismus und bedeutet sinngemäß „vergessener Ort“. Der korrekte Ausdruck im Englischen lautet „abandoned premises“ (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) (auf Deutsch: „unbewohnte Liegenschaft“)[1] oder umgangssprachlich off the map.[2] „.

Kathrin genießt meine Bewunderung, weil es gar nicht so ohne ist, diese „lost places“ zu fotografieren. Oft sind die (Industrie)Ruinen in einem Zustand, wo sich der Betrachter der stimmungsvollen Bilder von Smartphoto78  fragt: „Und das da oben ist nicht heruntergedonnert, als sie den Auslöser gedrückt hat?“ . Aber – und jetzt kommt das besondere: Die Bloggerin macht sich auch die Mühe, die Geschichte der „lost places“ aufzudecken, die sie entdeckt hat.

So ist dieser Blog nicht nur ein optischer Genuss, sondern ein lebendiger und abwechslungsreicher Führer durch die jüngere Arbeits- und Sozialgeschichte Deutschlands.  Meine Favourites sind übrigens die Fotos von den Halden im Ruhrgebiet.

Mein Tipp: Bookmarked euch diese schöne Website, es lohnt sich wirklich!

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