Baobab – eine außergewöhnliche Fotoausstellung im Naturhistorischen Museum Wien

Pascal Maitre ist einer der wichtigsten Fotografen, wenn es um Afrika geht – seine Menschen, seine Probleme, seine Natur.  Für Magazine wie GEO, Stern,  Paris Match und National Geographic hat er unter anderem über den von der Weltöffentlichkeit weitgehend ignorierten Bürgerkrieg in Sierra Leone berichtet. In der (österreichischen) Edition Lammerhuber erschien 2012 sein Bildband „Amazing Africa“, der tiefe Einblicke in das Leben des Kontinents gewährt.

Pascal Maitre (Mitte)

Pascal Maitre hat sich immer wieder mit den Baobabs, den „Affenbrotbäumen“, auseinandergesetzt – jenen majestätischen 1.800 Jahre alten Bäumen, die bis zu 35 Meter in den Himmel ragen und den Anschein erwecken, als wären es ihre Wurzeln, die das Firmament berühren wollten.

Die Fotos, die im Naturhistorischen Museum zu sehen sind, lassen die Kraft dieser Bäume spüren, und man kann verstehen, warum sie in den Mythen und Überlieferungen der Bewohner Afrikas eine solche bedeutende Stellung einnehmen. Persönlich hätte ich mir mehr Bilder von Menschen gewünscht, um die Wechselwirkung zwischen den Bäumen und denen in ihrer Nähe lebenden Personen besser „spüren“ zu können.

Bis zum 3. Juni können die beeindruckenden, durch ihre Farben bestechenden, Fotos im NHM besichtigt werden.

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